29.07. 2011 Sommerfest im Schloss Tettnang:: Marketing-Club Bodensee e.V.

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Großes Sommerfest vom MC Bodensee: Marketingfachleute und ihre Familien begeben sich im Schloss Tettnang auf eine interessante Reise in die Vergangenheit - ins 18. Jahrhundert der Grafen von Montfort

Als Knicks wird die weibliche Höflichkeitsform des beidseitigen leichten Einknickens (daher die Bezeichnung) der Knie bezeichnet, verbunden unter Umständen mit einem leichten Neigen des Nackens. Die dem Knicks entsprechende männliche Handlung ist der „Diener“. Von Hofdamen wurde erwartet, dass sie bei Anwesenheit des Monarchen einen Hofknicks praktizieren.

Zu Gast am Hofe der Grafen von Montfort

Im Neuen Schloss Tettnang geht es höfisch höflich zu – vom Hofknicks und vom glanzvollen Leben im grünen Hopfenland

 

Der Marketing-Club Bodensee findet für sein traditionelles Sommerfest stets besonders schöne Plätzchen, historisch bedeutsame Orte und herausragende Partner. In diesem Jahr lud er in das barocke Neue Schloss Tettnang ein. 65 Mitglieder und Gäste des Marketing-Club Bodensee haben während einer exklusiven und enorm kurzweiligen historischen Kostümführung erlebt, wie lebendig die Vergangenheit war.

Und weil die Gäste von der Gräfin höchstpersönlich empfangen und geführt wurden, übte Kammerzofe Alexandra zuvor mit den Marketingstrategen den Hofknicks ein: Dabei wird der linke Fuß seitwärts gestellt und der rechte Fuß soweit rückwärts bewegt, bis das rechte Knie die Kniekehle berührt. Dadurch entsteht eine Bewegung, die der des Niedersetzens ähnelt. Zugleich werden Kopf und Oberkörper etwas nach vorne geneigt. Beendet wird der Knicks, indem man den rechten Fuß aufstellt und den linken beizieht, was, richtig ausgeführt, eine Rückwärtsbewegung ergibt.

Dann erschien die Gräfin von Montfort, die Gäste begrüßten sie stilecht und höfisch höflich. Gemeinsam ging es nun auf eine Zeitreisereise durch die kostbar ausgestatteten Wohnräume der Beletage, mit Bacchussaal und Schlosskapelle des Schlosses und tauchten in die fürstliche Lebenswelt des 18. Jahrhunderts ein.

Äußerst vergnüglich plauderten Gräfin und Kammerzofe aus dem Nähkästchen, berichteten über das glänzende Leben am Hofe der Grafen von Montfort und über die Tettnanger Geschichte. Das Schloss war die ehemalige Residenz der Grafen Montfort-Tettnang und gehört sicherlich zu den schönsten Schlössern Oberschwabens.

Nur die besten Künstler wurden für die Ausstattung des Schlosses Tettnang herangezogen:  Beispielsweise Joseph Anton Feuchtmayer für die Stuckaturen oder die Künstlerin Angelika Kauffmann für Familienporträts. Es ist ein stolzes Schloss von enormer Größe mitten im lieblichen Hopfenland. Das Schloss war auch ein ehrgeiziges Bauprojekt der Barockzeit – so ehrgeizig, dass es seine Bauherren in den wirtschaftlichen Ruin trieb, war von der Gräfin zu erfahren.

Gut unterhalten, um eine schöne Erfahrung und neues Wissen reicher verabschiedeten sich die Marketing-Club Mitglieder von ihren reizenden Begleiterinnen.Jetzt gings zur hochsommerlichen Feier auf der Schlossterrasse. 

Sommer - Sonne - Sonnenblumen und gute Laune

Lass 1000 Bilder sprechen: Es war toll! Plaudern und Genießen, Schlemmen und Lachen beim gemütlichen traditionellen Sommerfest des MCB

Tettnang hat was: Grünes Gold und viel Bewegung

 

Nicht zu laut und nicht zu leise – das ist Stadtmarketing in Tettnang

 

Bevor es zum gemütlichen und kulinarischen Teil des Sommerfestes ging, hörten die Gäste von Stefan Gessler (Sprecher des Arbeitskreises Stadtmarketing) und Sandra Neher (Leiterin des Tourist-InfoBüro Tettnang),  vom Gold, das in Tettnang grün ist (der Hopfen) und was es bedeutet, wenn „Tettnang in Bewegung“ ist.

Gut aufgestellt und gut koordiniert sei das Stadtmarketing in Tettnang mittlerweile. Am Beispiel  des Jahresprojektes „Tettnang in Bewegung“, eine Initiative des Stadtmarketing Tettnang e.V. und des Kooperationspartners Gesundheitsakademie der Waldburg-Zeil Klinik, Tettnang, erklärte Gessler die Philosophie des Stadtmarketings in Tettnang.  „Tettnang in Bewegung“ sei eine Initiative, die die Bürger das ganze Jahr über begleite und das Ziel habe, die positive Stadtentwicklung sowohl nach außen als auch den eigenen Bürgern zu vermitteln. Über den gemeinsamen Nenner „Bewegung" werde sowohl eine gesunde und sportliche Lebensweise der Bürger gefördert, als auch das zukunftsorientierte Handeln der Stadt, der ansässigen Unternehmen, Vereine und sonstiger Einrichtungen dargestellt.  An diesem Projekt nehmen alle Teil, die Lust haben und innerhalb des Projektes entstehen weitere Kampagnen. Bürger und Vereine, Firmen, Handel, Gastronomie, Schulen und Kindergärten beteiligen sich mit eigenen Projekten und so entstehen Aktionen wie „Kinder in Bewegung“ und „Lehrer in Bewegung“. 

Die Aktionen kommen aus den Bereichen Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Tourismus, Kultur und Bildung und sind hauptsächlich „Mitmach-Projekte" . Aus „Tettnang in Bewegung“ entstand unter anderem eine Marathongruppe, die jüngst erfolgreich am Sparkasse-Drei-Länder-Marathon teilgenommen hat. Die Aufgabe des Stadtmarketing dabei sei es, Ideen nicht nur zu kreieren und anzubieten, sondern die Umsetzung in Bahnen zu lenken. Nicht zu viel und nicht zu wenig tun - eben nicht zu laut und nicht zu leise sein, um gehört zu werden.Nach den überaus spannenden Einblicken in das Marketing der Stadt Tettnang, genossen die Sommerfestgäste das herrliche Flair auf der Schlossterrasse,  mit weitem Blick bis zum Bodensee und bis in die Nachtstunden.

Zu diesem herrlichen Fest hatten der Marketing-Club Bodensee, die Stadt Tettnang und die Schlossverwaltung eingeladen.

Mehr Infos unter www.tettnang.de, www.schloss-tettnang.de und www.tettnang-in-bewegung.de

 

 

Texte und Fotos: Susi Donner.