Dornier Museum:: Marketing-Club Bodensee e.V.

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Im Dornier Museum Friedrichshafen ist Pioniergeist erlebbar

Die sagenhafte Lichtkunst des amerikanischen Künstlers James Turell rückt Gebäude und Events immer ins rechte Licht
Die sagenhafte Lichtkunst des amerikanischen Künstlers James Turell rückt Gebäude und Events immer ins rechte Licht
Museums Direktor Berthold Porath liebt Herausforderungen
Das multifunktionale Konzept und der multifunktionale Museumsbau lassen aus dem Museum ganz schnell eine faszinierende Event-Location werden
Viele namhafte Firmen veranstalten ihre großen Events inmitten des Hangars, zwischen Alpha Jet und Do 31. Porsche hat beispielsweise im Dornier Museum seinen Cayenne Hybrid vorgestellt
Auf über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mit vielen Exponaten und Originalflugzeugen erleben die Besucher Claude Dorniers bedeutendste Innovationen

Staunen, entdecken, erleben  - ein Museum zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit

 

Der uralte Traum, die ewige Sehnsucht der Menschen, wie die Vögel fliegen zu können, 
war sicher einer der Funken, die den Pioniergeist von Claude Dornier vor über hundert Jahren entfacht haben.

Dieser Pioniergeist ist seit 2009 im Dornier Museum erlebbar. Nahezu schwerelos steht der luftig transparente Museumsbau direkt an der Rollbahn des Bodensee Airports Friedrichshafen – und verbindet die Zeiten zu einer faszinierenden Mischung aus dem Zauber der Vergangenheit und lebendiger moderner Flugatmosphäre. Es widmet sich hundert Jahren Raumfahrtgeschichte – und den damit verknüpften Emotionen. Auf über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und mit vielen Exponaten und Originalflugzeugen erleben die Besucher Claude Dorniers bedeutendste Innovationen und erfahren die geschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge.

Ein Ort für Pioniere

Die Botschaft an Technik- und Geschichtsinteressierte, Familien und Freunde der Luftfahrt: „Jeder Mensch kann ein Pionier sein, wenn er seine Visionen ernst nimmt.“ Diese Botschaft in die Welt zu tragen und das Dornier Museum zu einem gesunden und wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen zu machen, dies ist die Aufgabe von Direktor Berthold Porath. Museum, das klinge für viele verstaubt. Deshalb sei Marketing für ein Museum interessant und schwierig zugleich, und natürlich sei es eine Herausforderung, ein Museum kostendeckend zu führen. „Wir müssen jeden Tag sehr kreativ und diszipliniert sein.“ Aber das fällt ihm nicht schwer. „Ich liebe Herausforderungen“, betont er.

Zwischen kulturellem Anspruch und Wirtschaftlichkeit

Ökonomisch zu wirtschaften funktioniere nur, wenn außer dem Museumsbetrieb auch ein Eventbetrieb möglich ist. Und daran haben die Planer des Dornier Museums gedacht. Das multifunktionale Konzept und der multifunktionale Museumsbau lassen aus dem Museum ganz schnell eine faszinierende Event-Location werden. „Viele namhafte Firmen veranstalten ihre großen Events inmitten des Hangars, zwischen Alpha Jet und Do 31. Porsche hat beispielsweise im Dornier Museum seinen Cayenne Hybrid vorgestellt. Es war eine Wahnsinnsveranstaltung! Für diese Firmen ist es wichtig, dass hier Pioniergeist spürbar ist, der zu ihren eigenen Visionen passt“, erklärt Berthold Porath. Er hat übrigens das „Rund-um-sorglos-Paket“ für diese Unternehmen. „Wir unterstützen Unternehmen in der Organisation und Durchführung Ihrer Events damit diese danach das Museum mit einem unvergessliches Erlebnis verbinden.“

Mischung aus kulturellem Treffpunkt und Veranstaltungsort

So wie jeder begeisterte Besucher zum Multiplikator für das Museum wird, werbe auch jedes Event für das Museum. „Es war ein sehr geschickter Schachzug, kein reines Museum zu bauen, sondern eine Mischung aus kulturellem Treffpunkt und Veranstaltungsort zuzulassen“, meint der Museumsdirektor zufrieden.

Lichtwelten

Die sagenhafte Lichtkunst des amerikanischen Künstlers James Turell rückt Gebäude und Events immer ins rechte Licht. Die Choreographie der Illumination ist harmonisch auf das Gebäude abgestimmt und vereint sich mit der Architektur zu einem stimmigen und stimmungsvollen Gesamtkonzept. LED-Strahler ermöglichen 65.000 unterschiedliche Helligkeitsstufen und Millionen von Farbnuancen. Die vertikalen und horizontalen Elemente aus transluzentem Kunststoff reflektieren und streuen das farbige Licht. Wenn das Gebäude in sämtlichen Farben erstrahlt, werden unübersehbar die Visionen und Träume vom Fliegen in einer schwerelosen Lichtinszenierung sichtbar und sinnlich erlebbar. Nein, verstaubt ist hier wirklich nichts.

Dornier steht für Wissenschaft

Trotz allem stehe Dornier natürlich vor allem für Wissenschaft. Berthold Porath: „Dornier war immer Wissenschafts- und Technologiekonzern. Von der Luft- und Raumfahrt bis zur Medizintechnik findet man hier wissenschaftliche Themen. Und ich denke, unser Thema ist es deshalb weiterhin, Pioniergeist zu entwickeln und Revolutionäres zu entfachen. Die Besucher in den Führungen an die Technik heranzuführen ist das eine – ihnen aber den visionären Geist, den sie für sich selbst nutzen können, zu vermitteln ist eine ganz andere Sache.“ Deshalb arbeite das Dornier Museum eng mit Bildungseinrichtungen zusammen und ist ebenso Plattform und Vermittler für die Industrie. „Wir sehen uns als verbindendes Element zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.“

Die Do X verband Kontinente - Luftbrücke Friedrichshafen – New York

Die legendäre Wasserung der Do X auf dem Hudson River vor der New Yorker Skyline jährt sich am 27. August 2011 zum 80sten Mal.
Gebaut von Claude Dornier, mit Platz für 66 Passagiere, sollte die Do X eine neue Epoche im internationalen Luftverkehr einleiten.
Eingebettet in die Ausstellung finden vom 26. bis 28. August 2011 zum zweiten Mal die Do-DAYS statt. Bedeutende Partner und interessante Fly-Ins von Gastflugzeugen sind Teil der Ausstellung.

Sonderausstellung im Dornier Museum von Juli 2011 bis Mai 2012

 

Am 5. November 1930 brach die Do X vom Bodensee aus zu ihrem geplanten Flug in die Welt auf. „Das war durchaus eine Sensation“, erklärt Berthold Porath. Die legendäre Wasserung der Do X auf dem Hudson River vor der New Yorker Skyline jährt sich am 27. August 2011 zum 80sten Mal. Und ein cleverer Museumsdirektor wie er nutzt dieses Jubiläum natürlich sofort für sein Marketing und baut eine gedankliche Luftbrücke zwischen Friedrichshafen und New York.

Vom 1. Juli 2011 bis Mai 2012 findet im Dornier Museum eine große Sonderausstellung über diesen spektakulären Flug statt: „Aufbruch in eine neue Welt – das Flugschiff Do X und der Transatlantikverkehr – mit der Do X vom Bodensee nach New York“. Gebaut von Claude Dornier, mit Platz für 66 Passagiere, sollte die Do X eine neue Epoche im internationalen Luftverkehr einleiten. Kern der Ausstellung bilden neben der Geschichte, der Entwicklung und der Technik der Do X, die Darstellung des damals vorherrschenden Zeitgeistes „weiter, schneller und höher“, der sich vor allem in den technischen Neuerungen widerspiegelte und dabei Grenzen überwinden sowie Kontinente verbinden sollte. Der Erstflug der Do X fand am 12. Juli 1929 in Altenrhein/Schweiz statt. Claude Dornier hatte insgesamt 570 Mitarbeiter an der Entwicklung arbeiten lassen. Das Abfluggewicht von rund 35 Tonnen und die gigantischen Ausmaße (48 Meter Spannweite und 40,90 Meter Länge) ließen viele Beobachter an der Flugtauglichkeit des Riesenflugschiffs zweifeln. Doch in einem Rekordflug mit 159 Passagieren und 10 Besatzungsmitgliedern im September 1929 wies Claude Dornier die Kritiker in ihre Schranken und stellte sogar einen inoffiziellen Rekord auf.

Die Krönung: Ein zweijähriger Flug

Den Erfolg sollte ein Repräsentationsflug über drei Kontinente krönen, welcher der Do X zu Weltruhm verhalf. Nach einigen technischen Modifikationen, unter anderem dem Austausch der 12 Siemens-Jupiter-Sternmotoren durch die stärkeren Curtiss-Conqueror-Triebwerke, brach die Do X am 5. November 1930 zu ihrem geplanten Flug in die Welt auf. Über zwei Jahre dauerte dieser Repräsentationsflug an und begeisterte Menschen unter anderem in Lissabon, Rio de Janeiro und in New York. Jede der einzelnen Etappen war mit einem Aufenthalt von zwei bis drei Tagen verbunden, um den in jedem Hafen begeisterten Einwohnern eine Möglichkeit zu Besichtigungen oder gar Rundflügen mit dem Flugschiff zu geben.

2. Do-DAYS, 26. - 28. August

Eingebettet in die Ausstellung finden vom 26. bis 28. August 2011 zum zweiten Mal die Do-DAYS statt. Bedeutende Partner und interessante Fly-Ins von Gastflugzeugen sind Teil der Ausstellung. Unter anderem Lufthansa mit dem Thema „Service an Board“ und Airbus als moderne Weiterentwicklung: Was die Do X damals war, ist der Airbus A 380 heute, wenn auch nicht als Flugschiff. „Das ist ein tolles Thema und wir werden damit internationale Aufmerksamkeit erhalten“ ist sich Berthold Porath sicher. Sein innigster Wunsch: „Dass der Airbus A 380 am 27. August in Friedrichshafen landet. An dem Tag, an dem die Do X vor 80 Jahren in New York landete.“

Weitere Infos unter www.dorniermuseum.de